AG Integration und Zuwanderung

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Die aktuelle Situation


Die Bundesrepublik Deutschland ist längst ein Einwanderungsland geworden, auch wenn dies viele Konservative immer noch nicht wahrhaben wollen. Dies kann nur als Akt von Erkenntnisverweigerung und eingeschränkter Realitätswahrnehmung interpretiert werden. Der Umdenkunsprozess ist aber in vollem Gange. Die demografische Entwicklung zwingt uns, uns auch dieser Problematik verstärkt zu stellen.

In den alten Bundesländern leben über 20 Millionen Menschen, die als Heimatvertriebene, Flüchtlinge, Aus- und Spätaussiedler, als Arbeitsmigranten, Gastarbeiter, und Asylsuchende erst nach dem Ende des 2. Weltkriegs zu uns gekommen sind.

Viele dieser Menschen sind mittlerweile heimisch geworden, haben Arbeit und Freunde gefunden, Familien gegründet und Bekanntschaften aufgebaut.
Migranten/innen haben in vielfältiger Weise mit ihren kulturellen Wurzeln unsere Gesellschaft bereichert.

Nach wie vor sind sie manchen Benachteiligungen ausgesetzt, haben es auch nach teilweise jahrzehntelangem Aufenthalt immer noch schwer, voll integriert zu werden, und sind aufgrund ihrer Herkunft unterschiedlichsten Formen von Diskriminierungen ausgesetzt.

Auch in Fürth, das mit einem Anteil von rund 16 Prozent nichtdeutscher Wohnbevölkerung ganz Deutschland darstellt, finden wir diese Thematik im Alltag vor.

Deshalb besteht bereits seit 1991 im SPD-Kreisverband Fürth-Stadt eine offene Arbeitsgemeinschaft „Integration und Zuwanderung“, die Strukturen, Chancen, Probleme und Hand-lungsansätze im Zusammenleben mit Migran-ten/innen aufzeigen will.

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