Fürther Jusos • 14. August 2015

Briefaktion der Fürther Jusos geht weiter: Schreib' Horst Seehofer!

Von Matthias Dornhuber

Die Briefaktion "Wir wollen draußen bleiben - auch nach 22 Uhr" der Fürther Jusos ist am ersten Wochenende gut angekommen: Über 200 Faltblätter konnten die jungen Sozialdemokraten verteilen, ebenso oft wurde der Brief an Horst Seehofer heruntergeladen, und zigmal wurde der Text per E-Mail verschickt.

Die Jusos bleiben dran: Auch dieses Wochenende werden sie wieder in der Fußgängerzone und in der Gustavstraße für Unterstütung bei dem Vorhaben werben, die CSU endlich zu einer Reform des Immissionsschutzgesetzes zu bewegen, die es den Kommunen erlaubt, den Beginn der Nachtzeit hinauszuschieben - so dass man in Fürth auch in Zukunft nach 22 Uhr draußen sitzen kann.

Hintergrund ist die politische Auseinandersetzung darüber, wie lange in der Kleeblattstadt ein Außenausschank möglich ist. Einzelne Anwohner von Gustavstraße, Grünem Markt und Waagplatz erzwingen eine gerichtliche Klärung. Da in Bayern im Unterschied zu anderen Bundesländern keine anderen Regelungen existieren, wenden die Gerichte die nicht für Freizeitlärm gedachte TA Lärm an und schränken den Außenausschank immer weiter ein.

Die Fürther Jusos sind überzeugt, dass man in einer Großstadt wie Fürth so wie an vielen anderen Orten in Deutschland auch nach 22 Uhr noch draußen sitzen können muss. Deshalb fordern sie die CSU auf, das Bayerische Immissionsschutzgesetz zu reformieren.

Alle Informationen und Hintergründe zur Aktion und zur Notwendigkeit einer Reform des Bayerischen Immissionschutzgesetzes haben die Jusos auch auf ihrer Webseite zusammengestellt: http://www.jusos-fuerth.de/draussenbleiben. Dort können auch Faltblatt und Brief heruntergeladen sowie der Text per E-Mail an Horst Seehofer versendet werden.

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