Carsten Träger MdB • 22. November 2016

Carsten Träger im Deutschen Bundestag: Haushaltsentwurf des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz ist "umweltpolitischer Erfolg in schwierigen Zeiten"

Von Matthias Dornhuber

In seiner Rede zum Haushalt des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz im Rahmen der Haushaltsberatungen des Deutschen Bundestags hat der Fürther SPD-Abgeordnete und Obmann im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung den vorliegenden Entwurf als "umweltpolitischen Erfolg in schwierigen Zeiten" gewürdigt. Er lobte ausdrücklich die Politik der sozialdemokratischen Umweltministerin: "Barbara Hendricks weiß, dass nur nachhaltige Politik langfristig funktioniert."

Wenn der gewählte US-Präsidenten Donald Trump seinen ersten Signalen in Fragen der Klima- und Umweltpolitik entsprechende Taten folgen ließe, dann würde das, so Träger, "die Bemühungen der internationalen Staatengemeinschaft um Jahre zurückwerfen". Dabei stelle nur die "gleichberechtigte Zusammenarbeit von ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Interessen" bei der Bevölkerung Akzeptanz für "Wirtschaftswachstun in einer intakten Umwelt" sicher. Dafür haben die Umweltministerin mit dem Integrierten Umweltprogramm "einen weitsichtigen Fahrplan vorgelegt."

Besonders freute sich Träger, dass die SPD eine Erhöhung der Mittel für das Bundesprogramm Biologische Vielfalt erreichen konnte - 20 Millionen Euro stehen im nächsten Jahr für Projekte zum Erhalt der Artenvielfalt, zum Gewässerschutz und zu Maßnahmen zur Umweltbildung bereit. Ein weiterer großer Erfolg sei für die SPD auch der Aufwuchs bei den Zuschüssen für die Umweltschutzverbände, und die Verstärkung der Exportprogramms für grüne und nachhaltige Umwelttechnologien um 5 Millionen Euro. Diese Initiative soll das Auslandsgeschäft der deutschen Umweltwirtschaft unterstützen und so den Aufbau von Umweltinfrastruktur fördern.

Besonders wichtig war dem Fürther Abgeordneten auch die Fortfrühung der Unterstützung von Maßnahmen zur Bekämpfung von Wilderei: " Wir unterstützen weiterhin mit 3 Millionen Euro Projekte, die sich gegen den illegalen Handel mit Elefanten- und Nashornprodukten in Ursprungsländern, in Transitländern und auch in Abnehmerländern richten. Hier ist Deutschland ein weiteres Mal in einer Vorreiterrolle."

"Das Zeitalter der fossilen Energieerzeugung geht unweigerlich zu Ende", lautete Trägers Fazit, "wir wissen das, wir bereiten uns vor, und wir bauen eine Brücke in die Zukunft."


Bild & Video: Deutscher Bundestag.

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