Fürther Jusos • 9. März 2017

Führungswechsel bei den Fürther Jusos: Alexander Fuchs zum neuen Vorsitzenden gewählt - Forderung nach "Ehe für alle"

Auf ihrer Jahreshauptversammlung am 8. März 2017 haben die Fürther Jusos einen neuen Vorstand gewählt. Da der bisherige Vorsitzende Matthias Dornhuber nicht erneut kandidierte, hat der Fürther SPD-Nachwuchs mit dem 25-jährigen Juristen Alexander Fuchs einen neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Zur Seite stehen ihm als Stellvertretende Vorsitzende erneut die Stadtratsmitglieder Sarah Horn (32) und Maurice Guglietta (25), sowie der neu in den Geschäftsführenden Vorstand gewählte Student Peter Scheuenstuhl (21).

Auf Vorschlag des neuen Vorstands hat die Versammlung ein umfassendes Arbeitsprogramm für 2017/2018 verabschiedet, dessen Mittelpunkt die anstehende Bundestagswahl im September bildet. Darüber hinaus sollen auch viele bereits etablierte Veranstaltungen wieder stattfinden. Bereits zum vierten Mal richten die Jusos in diesem Jahr am 26. März 2017 ihren Hallencup aus. Außerdem stehen gemeinsame Public Viewings der anstehenden Landtagswahlabende und des Kanzlerduells auf dem Plan. Auch mit den französischen Wahlen will sich die Arbeitsgemeinschaft im Besonderen beschäftigen. Die Fürther Jusos treffen sich regelmäßig am zweiten und vierten Mittwoch im Monat zu Offenen Vorstandssitzungen und Politischen Abenden bzw. Stammtischen.

Der neugewählte Vorstand und alle anwesenden Genossinnen und Genossen dankten dem scheidenden Vorsitzenden Matthias Dornhuber für seine herausragende Arbeit und sein großes Engagement in den letzten sechs Jahren und freuen sich, dass Dornhuber dem neuen Vorstand weiterhin als Beisitzer angehören wird. In den sechs Jahren seiner Amtszeit konnte die Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialisten einen Mitgliederzuwachs von 56 % verzeichnen – und das unabhängig von dem auch in Fürth sich niederschlagenden „Schulz-Effekt“. In dieser Zeit ist es gelungen, die Jusos wieder als zentrale junge politische Kraft in Fürth zu etablieren. Zudem stellen sie seit 2014 auch fünf Mitglieder des Stadtrates – so viele wie Linke, Freie Wähler und FDP zusammen.

Neben den Neuwahlen und der Verabschiedung des Arbeitsprogrammes ging es aber auch um Inhaltliches: Die jungen Genossinnen und Genossen gingen der Frage nach, welches Projekt eine SPD-geführte Regierung unter Martin Schulz als erstes angehen soll. Am meisten Zustimmung fand dabei die „Ehe für Alle“ – also die längst überfällige Öffnung der Ehe mit gleichen Rechten und Pflichten auch für homosexuelle Paare.

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