SPD Unterbezirk Fürth und Carsten Träger MdB • 26. Juli 2017

Biohof und Soziale Stadt: Bundesumwelt- und -bauministerin Barbara Hendricks zu Gast in Fürth

In stürmischen Zeiten ist die SPD am stärksten und verlässlichsten: Auf Einladung des Fürther Bundestagsabgeordneten Carsten Träger besuchte die Bundesumwelt- und -bauministerin Barbara Hendricks Fürth und Markt Erlbach. Trotz strömendem Regen fuhr der Wahlkampfbus mit gut gelaunten Genossinnen und Genossen zum Hof der Familie Huhmann in Siedelbach, verstärkt durch die Fachleute für Landwirtschaft und Umwelt im Bayerischen Landtag, Horst Arnold und Harry Scheuenstuhl.

Blendend gelaunt stieg auch Barbara aus ihrem Auto. Nach der Hofbesichtigung lud Familie Huhmann zu einem gemütlichen Beisammensein in die gute Stube einer ihrer Ferienwohnungen. Der Landwirt schilderte, wie er 2014 die erfolgreiche Umstellung von konventioneller Landwirtschaft hin zum Biohof in die Wege geleitet hat: „Das war rückblickend beruflich die beste Entscheidung meines Lebens.“

Erfolgspotential nachhaltige Landwirtschaft

Daran anknüpfend erläuterte die Bundesministerin, worum es ihr in ihrer Landwirtschaftspolitik genauer geht: „Das hat etwas mit Verantwortlichkeit zu tun. Wir sollten alles im Blick behalten – Boden, Wasser, die Diversität der Arten. Und trotzdem, das darf man nicht vergessen, muss sich Landwirtschaft für die Beteiligten auch lohnen“, erläuterte sie im Gespräch. Der Vorsitzender des BUND Naturschutz, Prof. Dr. Hubert Weiger, lobte diese Politik: „Ein ausdrückliches Danke für Ihre Vorstöße. Gerechte und nachhaltige Landwirtschaftspolitik ist Gesellschaftspolitik.“

Für Träger ist der Hof der Familie Huhmann ein großartiges Beispiel, wie viel Potenzial im Sektor Landwirtschaft liegt, das der Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt so vernachlässigt. Denn der Hof steht für ein ökologisches und ökonomisches Umdenken: Die Natur wird schonender behandelt, regionale Wertschöpfung entsteht, und die Lebensgrundlagen erfahren so besseren Schutz.  

Erfolgsprogramm "Soziale Stadt"

Anschließend ging es zurück in die Stadt: Am Xylokastroplatz, in der Innenstadt und an den Interkulturellen Gärten zeigten die Abgeordneten und Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung zusammen mit Baureferent Jochen Krauße der Bauministerin, wie sehr Fürth vom Programm „Soziale Stadt“ profitiert hat – einem Programm, das CDU, CSU und FDP auf Eis gelegt hatten. Seine eindrucksvolle Wiederbelebung verdankt es Barbara Hendricks. „Man sieht einfach, was Städtebau kann, wenn er nachhaltig funktioniert und langfristig angelegt ist“, so das Urteil der Ministerin. Oder anders gesagt: Wenn er sozialdemokratisch geführt ist.                  

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