SPD-Fraktion im Fürther Stadtrat • 10. Januar 2019

Mehr Geld für das Fürther Frauenhaus

Von Peter Scheuenstuhl

41.200 Euro mehr bekommt das Fürther Frauenhaus von der Stadt Fürth durch die Anträge der SPD-Stadtratsfraktion. Dazu gehören auch 24.000 Euro für die dauerhafte Einrichtung einer Beratungsstelle "Gewalt gegen Frauen", an die sich Betroffene in Zukunft wenden können.

140.000 Fälle von häuslicher Gewalt werden pro Jahr in Deutschland angezeigt. Die meisten der Betroffenen sind Frauen, die innerhalb ihrer Partnerschaft Gewalt erfahren. Diese Zahlen verdeutlichen, wie wichtig die 350 Frauenhäuser in Deutschland für Frauen in Notsituationen sind. Auch das Fürther Frauenhaus hilft vielen Betroffenen. Deswegen erhöhte der Fürther Stadtrat auf Antrag der SPD-Stadtratsfraktion die Förderung für das Fürther Frauenhaus um 41.200 Euro.

Auch der Bund gibt mehr Geld – Freistaat und Lankreis müssen nachziehen

"Die 40 kommunalen Frauenhäuser in Bayern sind chronisch unterfinanziert", musste SPD-Fraktionsvorsitzender Sepp Körbl dennoch in seiner Rede zu den Haushaltsberatungen feststellen. Für die Realisierung der Beratungsstelle sei es notwendig, dass auch der Landkreis die gleiche Summe wie die Stadt Fürth bereitstelle. Daraus, dass er sich im Fall des Fürther Frauenhauses von Seiten des Freistaats und des Landkreises Fürth mehr Unterstützung erhofft, machte Körbl keinen Hehl. Lediglich Familienministerin Franziska Giffey übernehme hier Verantwortung und stellt 35 Millionen Euro bereit.

Denn: allein im Fürther Frauenhaus musste man dieses Jahr etwa 150 Frauen abweisen. Das soll sich nicht wiederholen. Deswegen geht die Stadt Fürth nun mit gutem Beispiel voran und stellt dauerhaft deutlich mehr Geld zur Verfügung.

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