SPD Kreisverband Fürth und SPD-Fraktion im Fürther Stadtrat • 7. Mai 2020

Start in die neue Stadtratsperiode – Markus Braun bleibt 2. Bürgermeister

Ein gutes Signal zum Start der neuen Stadtratsperiode: Mit 46 von 51 Stimmen hat der neue Fürther Stadtrat auf seiner konstituierneden Sitzung heute aus seiner Mitte Markus Braun erneut zum 2. Bürgermeister der Stadt gewählt. „Markus Braun ist ohne jeden Zweifel der richtige Mann im richtigen Amt“, gratuliert der Vorsitzende der Fürther SPD, Matthias Dornhuber, dem frisch Gewählten. „Das sehen nicht nur zahlreiche Fürtherinnen und Fürther so, sondern auch die überwältigende Mehrheit des Stadtrates. Das ist ein tolles und hochverdientes Ergebnis.“ Für Braun ist es die dritte Amtszeit als Stellvertreter des Oberbürgermeisters. Der 52-jährige frühere Schulleiter war 2008 erstmals gewählt worden. „Ich freue mich über dieses große Vertrauen, das mir die nächsten 6 Jahre Auftrag und Antrieb sein wird“, so Markus Braun selbst. Verbunden mit dem Bürgermeisteramt ist die hauptamtliche Leitung des Referates für Schule, Bildung und Sport.

Noch vor der Wahl hatte zunächst Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung in seiner Antrittsrede seinem Wunsch Ausdruck verliehen, dass den neuen Stadtrat ein Geist der Zusammenarbeit und des Miteinanders prägen möge, gerade weil die Herausforderungen für die Stadt absehbar groß sein werden. Im Anschluss wurden die 17 neuen Stadträtinnen und Stadträte – davon fünf von der SPD – vereidigt und die Geschäftsordnung beschlossen.

Grüne stellten Kandidatin für Amt auf, das sie vorgeblich ablehnen

Wie mit den Stimmen von Grünen und CSU im Ältestenrat bzw. der Geschäftsordnungskommission empfohlen sah die neue Geschäftsordnung neben der Wahl eines 2. Bürgermeisters zum ersten Mal seit langem in Fürth auch die Wahl eines ehrenamtlichen 3. Bürgermeisters zu, wie es in fast allen Gemeinden Bayerns der Fall ist. Dies war bereits im Wahlkampf ein ausdrückliches Ziel von Grünen und CSU, um eine breitere Beteiligung der anderen Fraktionen des Stadtrates an der Verwatungsspitze zu ermöglichen, dem sich die SPD aufgrund der neuen Situation ohne eigene Mehrheit nicht verschloss. Die Grünen, die die Einführung zunächst unterstützten, lehnten die Geschäftsordnung schließlich mehrheitlich mit der Begründung, sie würden das neue Amt nicht mehr unterstützen, in Gänze ab – obwohl sie trotz Ablehnung eine eigene Kandidatin aufstellten. Bei der Wahl erreichte der langjährige Stadtrat und CSU-Kandidat Dietmar Helm  32 von 51 Stimmen, auf die neu in den Stadtrat gewählte Grünen-Kandidatin Gabriele Zapf entfielen 10 Stimmen.

Aufgrund der Bildung einer Auschussgemeinschaft aus FDP und Freien Wählern mussten vor der Festlegung der Ausschuss-, Bei-, Aufsichts- und Verwaltungsratsbesetzungen zunächst eine Reihe von Sitzen gelost werden.

Neubestellung der Stadtheimtpfleger

Abschließend bestellte der neu konstituierte Stadtrat die bisherige Stadtheimatpflegerin Karin Jungkunz und ihren Stellvertreter Lothar Berthold für die kommenden sechs Jahren erneut für ihre Ämter. „Wir freuen uns sehr, dass wir die Heimatpflege in unserer Stadt bei Karin Jungkunz und Lothar Berthold weiterhin in den besten Händen wissen“, freute sich der SPD-Vorsitzende Dornhuber über die Entscheidung.

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