SPD Kreisverband Fürth und AK Gegen Rechts • 27. Januar 2021

Fürther SPD gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das größte Vernichtungslager des nationalsozialistischen Regimes, das Todeslager Auschwitz. Seit 1996 ist der 27. Januar nach der Proklamation durch den damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog in Deutschland der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus und erinnert an alle Opfer des totalitären NS-Staates. Anlässlich des Gedenktags legten der Vorsitzende der Fürther SPD und Stadtrat Matthias Dornhuber sowie die Sprecherin des Arbeitskreises gegen gegen Rassismus und Rechtsextremismus der Fürther SPD, Tatjana Triendl, an der im September eingeweihten neuen Benario-Goldmann-Gedenkstätte zwei Sträuße weißer Nelken nieder.

„Auf den Gräbern von unschuldig Ermordeten, so heißt es, wachsen weiße Lilien“ erklärte Dornhuber dazu. „Heute gedenken wir den Millionen Opfern des Nationalsozialismus, von denen die meisten nicht einmal Gräber haben. Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle, aber auch Sozialdemokraten und Kommunisten und Menschen, die sich in einem unmenschlichen Regime ihre Menschlichkeit bewahrten und entsprechend handelten. Allein über 1000 Fürtherinnen und Fürther wurden von den Nationalsozialisten ermordet, unter ihnen Ernst Goldmann und Rudolf Benario, die schon 1933 verhaftet und in Dachau umgebracht wurden.“

„Diese Gedenkstätte wird immer wieder vandalisiert“, ergänzte Triendl, „Das zeigt, dass wir wachsam, klar und entschieden sein müssen, wenn sich Geschichte nicht wiederholen soll.“

 

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