Innenstadt-SPD • 19. September 2012

Innenstadt-SPD ehrt Genossinnen und Genossen für langjährige Mitgliedschaft

Von Maurice Guglietta

Am 19. September hatte der Innenstadtdistrikt der Fürther SPD seine Mitglieder zur Ehrung langjähriger Parteigenossinnen und Genossen geladen. Neben zahlreichen Mitgliedern des Distrikts folgten auch der SPD-Unterbezirksvorsitzende und Bundestagskandidat für unseren Wahlkreis, Carsten Träger, sowie der Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Horst Arnold der Einladung. Für Heiterkeit und die musikalische Umrahmung des Abends sorgte der Chor „Frauenklänge“ aus Lichtenfels unter der Leitung von Karin Dietz.

Horst Arnold berichtete von seiner Arbeit im Landtag, insbesondere von der Sitzung des NSU-Untersuchungsausschusses, die am selben Tag stattgefunden hatte. Besonders strich er zudem die Notwendigkeit einer Bildungsreform in Bayern heraus, um Übertrittsdruck abzubauen und dem Schulsterben auf dem Land entgegenzuwirken.

Carsten Träger nutzte die Chance, den Genossinnen und Genossen noch einmal für die Unterstützung bei seiner Nominierung zum Bundestagskandidaten zu danken. Frei nach dem Motto „In welchem Land wollen wir leben?“ widmete er sich den bundespolitischen Themen. Er verwies darauf, dass die drängenden politischen Fragen alle „wie Zahnräder ineinander greifen“; dass die Themen demografischer Wandel, Familien- und Rentenpolitik untrennbar zusammengehören; und dass die Lösung der Probleme auf diesen Feldern eines ausgewogenen Gesamtkonzepts bedürfen. Jenes könne die schwarz-gelbe Regierung aber nicht liefern. Wichtige Reformen von Seiten der Bundesregierung blieben aus. Besonders am Beispiel der Energiewende werde deutlich, dass die Regierung Merkel „nichts auf die Reihe bringt“.

Im Anschluss an die Diskussionen fanden die Ehrungen statt: Heidi Riedl und Monika Sommerfeld wurden für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt und besonders die Verdienste um ihren Distrikt gelobt. Der ehemalige Obmann der Innenstadt, Diethart Bischof, feierte sein 10-jähriges „Jubiläum“. Er wünschte sich aber, frei nach dem österreichischen Schriftsteller Alfred Polgar, dass beispielsweise „das Fest einer 25-jährigen Tätigkeit zelebriert wird, wenn diese 25 Jahre beginnen und nicht, wenn sie um sind.“

Zum Abschluss der Veranstaltung sang man gemeinsam mit dem Frauenchor „Brüder zur Sonne zur Freiheit, Schwestern zum Lichte empor.“

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