Jusos im Unterbezirk Fürth • 27. März 2014

Wechsel bei den Jusos im Unterbezirk Fürth: Felix Griener folgt auf Benedikt Döhla

Von Matthias Dornhuber

Acht Jahre lang stand der frisch gewählte Fürther Stadtrat Benedikt Döhla an der Spitze der Jusos im Unterbezirk Fürth. Mit 30 Jahren widmet er sich nun verstärkt seinen neuen Aufgaben in der Kommunalpolitik. Auf der diesjährigen Unterbezirkskonferenz am gestrigen Mittwoch wählten die Jungen in der SPD den 27-jährigen Fürther Justizfachwirt Felix Griener zu seinem Nachfolger. Als besondere Gäste nahmen auch der Fürther Bundestagsabgeordnete Carsten Träger und der designierte Vorsitzende der Jusos Mittelfranken, Peter Reiß, teil.

Träger berichtete den Jusos, die ihn mit großem Engagement bei seiner Kandidatur und im Wahlkampf unterstützt hatten, aus seinen ersten Monaten als Bundestagsabgeordneter. Selbst früher Vorsitzender der Fürther Jusos und auch im Juso-Unterbezirk engagiert, freute er sich über den gelungenen Stabwechsel. Inhaltlich warb er für eine selbstbewusstes Auftreten der SPD bei bundespolitischen Fragen: Mit Mindestlohn, Rentenpaket, Mietpreisbremse, doppelter Staatsbürgerschaft und der Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes habe die SPD viele "große Brocken" auf den Weg gebracht, auch wenn mancher Kompromiss mit der Union geschlossen werden müsse - etwa bei den Ausnahmen vom Mindestlohn.

Bei der von Peter Reiß geleiteten Neuwahl des Juso-Unterbezirksvorstandes wurden neben Griener die 29-jährige Fürther Studentin Katrin Feiler-Düll und der 19-jährige Fürther Student Ferdinand Weidmann zu seinen Stellvertretern sowie der 33-jährige Mechaniker David Hofmann als Schriftführer gewählt. Sie lösen damit die ebenfalls nicht mehr angetretenen Jörg Bundle, Anna Bub und Jan Feiler ab.

Griener kündigte an, die erfolgreichen Projekte der Jusos im Unterbezirk wie das gemeinsam mit der AG 60plus jährlich veranstaltete Generationenforum in bewährter Weise fortzuführen. Gleichzeitig stünde der Unterbezirk vor der Herausforderung, dass in den drei SPD-Kreisverbänden nur noch in einem, nämlich der Stadt Fürth, auch ein Juso-Kreisverband existiert. In den Landkreisen Fürth und Neustadt/Aisch fehlt inzwischen dieses überörtliche Verbindungsglied, so dass der Unterbezirk die Ebene sein muss, in der sich junge Sozialdemokraten außerhalb ihres unmittelbaren Umfeldes treffen könnten. Mit neuem Schwung wolle er deshalb gemeinsam mit dem neuen Vorstand die Arbeit des Unterbezirks diesen Gegebenheiten anpassen und neue Perspektiven öffnen.

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