THEMA: Anwohner-Parkausweise
(7. März)
Hallo und erstmal Gratulation zur Wahl!
Meine autofahrenden Mitbewohner und ich würden sich sehr freuen, wenn es endlich möglich wäre, auch in der Jakobinenstraße Anwohner-Parkausweise einzuführen. Das habe ich auch vor ewigen Zeiten schon bei Herrn Lindner nachgefragt, der meinte, das sei im Gespräch. Ich habe einfach keinen Bock mehr, die städtische Kasse aufzufüllen, weil ich wieder keinen Dauerparkplatz bekommen oder es nicht geschafft habe, rechtzeitig die Parkscheibe zu verstellen (was man ja offiziell nicht darf, aber wenn doch nix frei ist...). Mit dem Geld würde ich viel lieber in Fürth einkaufen gehen! Nachbarn meinten: 'Nützt ja eh nichts...' Dabei tut sich in Fürth so viel, warum also nicht auch in diesem Bereich.
Alex Schulz
THEMA: Anwohnerparken
(3. März)
Hallo,
ich finde das Anwohnerparken alles andere als unsozial. Im Gegenteil - endlich wurde etwas für die Innenstadtbewohner getan. Klar, man(n) kann überall ein Haar in der Suppe finden. Aber die Regelung ist allemal besser als keine. Und jedem Anwohner kann es auch ein 80%-Oberbürgermeister nicht recht machen. Übrigens, auch ich kann keinen Ausweis erhalten, da ich nicht direkt an den betroffenen Straßen wohne. Ich habe aber von der zuständigen Stelle erfahren, dass die Regelung erweitert wird und auch dann das Gebiet zwischen der Königstraße und der Innenstadt in den Genuß kommt. Aber wahrscheinlich werden dann wieder Stimmen laut, die alles als unsozial abtun, da ein Ausweis (leider) Geld kostet.
Nadine Klinger
THEMA: Anwohnerparken im Gebiet "Soziale Stadt"
(Januar 2008)
Das seit 1.10.2007 auf das gesamte Gebiet der "Soziale Stadt" (zwischen Schwabacher-, Rosen-, Uferstraße und Bahnlinie) ausgedehnte Anwohnerparken ist UN-SOZIAL! Wir wohnen dort (Rosenstraße 24) und bekommen trotzdem KEINEN Parkausweis. Laut Rechtsrefart der Stadt Fürth "haben wir halt Pech gehabt", dass in der Rosenstraße keine Neuregelung möglich sei!!! Parkplätze gibts jetzt für meine Frau, meine Tochter und mich eben kaum noch, da die Nachbarstraßen jetzt für uns tabu sind. Manchmal parken wir schon jenseits von Rednitz und Pegnitz und spielen mit dem Gedanken wegzuziehen ...
THEMA: Kirchweih
(September 2007)
Kirchweihkommerz oder wie der Einzelhandel unter die Räder kommt.
Seit es in Fürth die Kirchweih gibt hat es immer Reibereien gegeben. Deshalb hat die Stadt mit viel Einfühlungvermögen die Stände so aufgeteilt, dass die Läden dahinter mit eingebunden sind. Das heißt, wer z.B. 2001 an meinem Laden vorbei lief, konnte ihn komplett sehen. Dem Betreiber des Standes vor meinem Laden waren Biertischgarnituren erlaubt. In den folgenden Jahren wurde immer mehr aufgerüstet, so dass mein Laden jetzt hinter einer Holzbude komplett verschwindet.
Jedesmal hieß es, ich müsse es hinnehmen.
Die Bude ist so groß, dass sie - wenn sie in den eingezeichneten Markierungen aufgebaut werden würde - die vorgeschriebene Mindestbreite der Fahrspur für Einsatzfahrzeuge übermäßig verengt. Das hat die Berufsfeuerwehr angemahnt und deshalb wurde die Bude noch dichter an meinen Laden gerutscht. Diese Bude hat mir letztes Jahr 40% Einbußen beschert. Der Betreiber hat mir vorgejammert, dass ihn die Bude 15.000,-€ gekostet habe. Wer 15.000,- € für eine Bretterbude übrig hat, hat es nicht nötig, noch mehr zu verdienen.
Das ist nur noch Gier auf Kosten des kleinen Händlers, der sich Einbußen nicht leisten kann. Es muß eine Änderung der Kirchweihregelung geben. Es muß ein Mitbestimmungsrecht der betroffenen Händler geben! Wieso brauchen Schausteller keine Einwilligung des Händlers, wenn sie dessen Laden zubauen wollen? Wenn ein Nachbar Ihre Aussicht zubauen will, muss er doch auch eine Einwilligung vorlegen. Da geht´s nur um Aussicht und nicht ums täglich Brot.
Ich fordere daher die Stadt auf, eine entsprechende Regelung zu schaffen, die beiden Parteien gerecht wird. D.h. der Schausteller soll jedesmal eine schriftliche Einverständniserklärung des Händlers einholen und dann beim zuständigen Amt vorlegen, bevor alles genehmigt wird. Zumindest würden dann der Händler und der Schausteller gezwungen sein, vorher miteinander zu reden.
Andreas Hübner
B&D Electronic Fürth
P.S. Bei der Bude handelt es sich um eine Überdachung der Biertische mit Rückwand - das geht auch mit Schirmen. Wegen mir soll der Millionen verdienen... aber nicht, wenn er mich dabei schädigt.
THEMA: Baumfällung
(August 2007)
Sehr geehrte Damen und Herren,
es ist ein Grauen, als Wahl-Dambacher zuschauen zu müssen, wie hier ein alter Baum nach dem anderen gefällt wird, um wunderschöne Häuser in „Parklandschaft“ entstehen zu lassen.
Leider lässt sich die das Sonnenbad im Wohnzimmer nicht mit nahe stehenden Bäumen kombinieren, also weg damit. So geschehen nun auch in der Parkstraße / Höhe Im Weller.
Fassungslos mussten wir zusehen wie eine alte Eiche, eigentlich schon ein Wahrzeichen Dambachs gefällt wurde. Vielleicht sollten sich die neuen Mitbewohner einmal bewusst machen, dass man sich mit Geld gar vieles kaufen kann, aber garantiert keinen alten Baumbestand. Da kann man ja nur anraten, nicht für viel Geld nach Dambach zu ziehen, denn in spätestens 10 Jahren ist es hier auch nicht mehr grüner als in der in der Südstadt.
Heike Schröpfer
Dambach
THEMA: Radrennen in Fürth
(August 2007)
Wie um alles in der Welt kann man auf die Idee kommen, an einem Freitag, der ein ganz normaler Arbeitstag ist, fast die ganze Stadt wegen eines Radrennens zu sperren?????
Das kann doch wohl nicht war sein. Wer trifft solcherlei Entscheidungen? Ich war heute sicher nicht der einzige Autofahrer, der einen "Hals geschoben" hat und das ist auch absolut nicht zu verstehen. Als ich dann zu Fuß die Absprerrung erreichte - weit und breit kein Rad zu sehen. Sehr witzig. Wäre es da nicht möglich, eine Polizeistreife hinzustellen, die Autos durchwinkt, wenn kein Radfahrer in der Nähe ist? Man kann doch nicht einfach ganze Stadtteile absperren und lahmlegen, an einem Arbeitstag!?


