ERFOLGSMODELL KULTURSTIFTUNG STÖßT AUF GROßES INTERESSE

 

Das Modell der Bürgerstiftung Kulturforum findet auch überregional immer mehr Nachahmer. Zum wiederholten Mal besuchten Delegationen aus anderen bayerischen Städten Fürth, um sich die Einzelheiten des Modells erläutern zu lassen. Denn nicht nur in Fürth muss finanziell der Gürtel enger geschnallt werden, und so müssen sich die kommunalen Kulturpolitiker einiges einfallen lassen, um auf die Sparzwänge zu reagieren.

Da überzeugt der Erfolg des Modells der Fürther Kulturstiftung. 10 Millionen Euro mussten aufgebracht werden um das ehemalige Schlachthofgelände in einen modernen Veranstaltungs- und Kommunikationsort zu verwandeln. Das Besondere an dem Kulturprojekt der Stadt ist das Finanzierungsmodell. Eine Kulturstiftung Fürth wurde gegründet, die das Kulturforum von der Stadt Fürth kauft. Dadurch hat die Kommune einen sofortigen Mittelzufluss und muss keine Kredite zur Finanzierung der Umbau- und Sanierungsmaßnahmen aufnehmen. Bürger haben die Möglichkeit, privat „zuzustiften“, zudem kommen der Kulturstiftung Fürth als gemeinnütziger Einrichtung eine Vielzahl von Fördermitteln zu Gute. Die Beteiligungsmöglichkeiten an der Kulturstiftung Fürth – die sich ganz allgemein die Förderung der Kultur zur Aufgabe gemacht hat und deren erstes Projekt die Sanierung und der Umbau des Kulturforums ist – sind vielfältig. Ob Gründung einer Partnerstiftung oder Zustiftung, immer kommen umfangreiche steuerliche und finanzielle Vorteile für den Einzelnen zum Tragen. Folgerichtig bewertet Bürgermeister Träger das Konzept als einmalig, um Kultur in der Breite zu fördern und Finanzierungen von Projekten zu ermöglichen: "Dank der Kulturstiftung kann die Stadt mit dem Kulturforum eine Einrichtung eröffnen, die in anderen Städten geschlossen werden muss."