SPD Kreisverband Fürth und SPD Burgfarrnbach • 21. November 2025
Zwei außergewöhnliche Ehrungen für 70 und 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD
Der SPD-Kreisverband Fürth-Stadt und der SPD-Distrikt Burgfarrnbach haben zwei außergewöhnliche Ehrungen durchführen durfen: Hildegard Meister ist seit 70 Jahren Mitglied der Sozialdemokratischen Partei und Rudolf Becker seit 50. Kerstin Breitschuh wurde für ihre 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. „Das ist schon etwas Außergewöhnliches: 7 Jahrzehnte Mitgliedschaft in der SPD darf man nicht aller Tage ehren“, erklärte der Fürther SPD-Vorsitzende Matthias Dornhuber anlässlich der Überreichung von Ehrennadeln und Urkunden an die Jubilarin. „Hildegard Meister ist Sozialdemokratin durch und durch und begleitet die Partei seit 70 Jahren aufrecht, überzeugt und mit Herz, Rudi Becker hat als Stadtkämmerer den Grundstein für den Aufschwung unserer wunderbaren Stadt in den letzten Jahren gelegt – wir danken allen drei Jubilaren für ihre Treue zu unserer Partei und all ihren Einsatz über Jahrzehnte für die Verwirklichung unserer gesellschaftlichen Ziele.“
Hildegard Meister trat 1955 in ihrer Heimat Hamburg in die SPD ein, Rudi Becker 1976 in der Kleeblattstadt. Beide stammen aus sozialdemokratischen Familien und erklärten bei ihrer Ehrung, dass in all den Jahrzehnten und bis heute keine andere Partei für sie in Frage kam und kommt.
Auch Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung hob die Verdienste der Geehrten hervor: „Hildegard Meister ist nicht nur vielfältig ehrenamtlich engagiert. Sie zeichnet sich auch seit jeher durch ihre Geradlinigkeit, Offenheit und klaren Überzeugungen aus und hat keine Scheu vor klaren Worten. Das tut gut und hilft.“ Auch Dornhuber unterstrich das vielfältige Engagement Meisters, oft zusammen mit ihrem leider bereits verstorbenen Mann Adolf. „Hildegard Meister gehört zu den Begründern des Fürther Bündnisses gegen Rechtsextremismus – gerade heute erleben wir wieder, wie wichtig diese Arbeit war und ist. Sie war jahrzehntelang in der Arbeiterwohlfahrt Burgfarrnbach aktiv und im Tierschutzverein sowie im Bund für Geistesfreiheit tätig“, so der SPD-Vorsitzende. Zu Recht wurde sie 2015 mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für ihre besonderen, ehrenamtliche Verdienste ausgezeichnet.
Auch Rudi Becker lobte der Oberbürgermeister: „Ohne einen Kämmerer mit klarem innerem Kompass und Überzeugungen wie Rudi Becker wäre der Aufschwung der letzten 20 Jahre in Fürth nicht möglich gewesen“, so Jung. „Nach 2002 waren große Investitionen nötig, um den Weg des Aufschwungs einzuschlagen, der sich heute so auszahlt. Rudi Becker war als Kämmerer ein Glücksfall für die Stadt.“
Und auch Kerstin Breitschuh hatte ihren Anteil daran: „Ich erinnere mich noch gut an den OB-Wahlkampf 2002“, so Jung, „mit engagierten jungen Kandidatinnen und Kandidaten, die stark mitangepackt haben, darunter Kerstin Breitschuh. Seitdem ist sie treues Mitglied der SPD und unterstützt sie in Burgfarrnbach. Die SPD war immer stark, wenn tüchtige, gute junge Menschen sie unterstützt haben und für sie angetreten sind – 2002 wie bei allen Wahlen danach und im kommenden März.“
Anschließend überreichten Dornhuber, Jung und die Vorsitzende der Burgfarrnbacher SPD Karin Vigas den Jubilarinnen und dem Jubilar ihre Ehrenzeichen und ihre Urkunden – und bestaunten gemeinsam mit allen Anwesenden das Parteibuch von Hildegard Meister mit den Originalunterschriften von Helmut Schmidt und Willy Brandt. „70 Jahre“, so Dornhuber abschließend, „das ist etwas Besonderes. Hildegard Meister trägt die Fahne der Sozialdemokratie länger, als es die meisten Parteien in unserem Land gibt.“









