SPD Kreisverband Fürth • 5. Februar 2026

Bundesumweltminister Carsten Schneider besucht Fürth – Einladung zum Stadtspaziergang

Am Donnerstag, den 12. Februar 2026, besucht Bundesumweltminister Carsten Schneider die Kleeblattstadt. „Wir freuen uns sehr, dass Minister Schneider nach Fürth kommt und gemeinsam mit uns einen Spaziergang durch unsere wunderbare Innenstadt machen wird, um über die umwelt- und klimapolitischer Erfolge hier vor Ort zu sprechen“, erklärt der Fürth SPD-Vorsitzende Matthias. Um 12:30 Uhr beginnt der Spaziergang mit dem Minister und Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung vor dem Fürther Rathaus (Königstraße 88), nachdem sich der Minister zuvor im Rathaus in das Goldene Buch der Stadt einträgt.

Die Fürther umwelt- und klimapolitische Bilanz ist beeindruckend:

  • In nur fünf Jahren wurde die Stromproduktion aus Solarenergie erneut verdoppelt. Mit der 2022 gestarteten Solaroffensive 2.0 hat der Ausbau der alternativen Energieerzeugung in Fürth weiter Fahrt aufgenommen. Die Gesamtleistung im Stadtgebiet ist inzwischen auf fast 60 Megawatt angestiegen, was dem Stromertrag von fast 60 Solarbergen entspricht – von den 67.000 Fürther Haushalten können so inzwischen über 17.000 mit umweltfreundlichem Strom versorgt werden.
  • Die Straßenbeleuchtung in Fürth wurde vollständig auf energieeffiziente LED-Leuchten umgestellt. Um knapp 54 Prozent verringert sich so bei gleicher Lichtleistung der Stromverbrauch im Vergleich zum Jahr 2019 – das spart jährlich mehr als 500 Tonnen CO2. Die warmweiße Lichtfarbe wirkt sich zudem positiv auf den Insekten- und Artenschutz aus.
  • Mehr als 5.000 neue Bäume wurden in den letzten Jahren in Fürth gepflanzt. Immer mehr Straßenzüge und Plätze werden begrünt, der Stadtwald wurde seit 2002 um 100.000 Quadratmeter vergrößert und wird konsequent zu einem klimaresilienten Mischwald umgebaut.
  • Der Anteil des Umweltverbundes (ÖPNV, Rad- und Fußverkehr) am Modal Split in Fürth ist so hoch wie nie: 61 zu 39 – dank des Ausbaus von Fuß- und Radinfrastruktur, ohne Autofahrer gleichzeitig zu benachteiligen. Fürth belegt im ADFC-Fahrdklimatest Platz 5 von 42 unter den Großstädten zwischen 100 und 200.000 Einwohnern, in Bayern Platz 2. Die Zufriedenheit der Fahrgäste mit dem öffentlichen Nahverkehr liegt mit 85 Prozent auf einen Rekordwert, neun von zehn Nutzern (89 Prozent) würden den Fürther Nahverkehr weiterempfehlen.
  • Fürth ist Spitzenreiter beim Mieterstrom. Jährlich werden auf den Dächern der Genossenschaften etwa 1,3 Gigawattstunden Solarstrom erzeugt, was unter Berücksichtigung des deutschen Strommixes zu einer CO2-Einsparung von 490 Tonnen pro Jahr führt – und die Mieterinnen und Mieter haben Zugang zu klimafreundlichem und günstigem Strom.
  • Der CO2-Ausstoß pro Kopf ist der niedrigste uner den Großstädten der Metropolregion und sinkt. Die Energie- und Treibhausgasbilanz für den Zeitraum 2019 bis 2022 zeigt, dass die Emissionen gegenüber 2015 bis 2018 pro Kopf um etwa 13,1 Prozent von 6,71 auf 5,83 Tonnen CO2 sanken – damit liegt Fürth deutlich unter dem bundesdeutschen (8,72) sowie unter dem Durchschnitt der Europäischen Metropolregion Nürnberg (7,6) und den Nachbarstädten.

Der Stadtspaziergang soll zu erfolgreich umgesetzten Projekten wie der erweiterten Fußgängerzone oder dem entsiegelten und insektenfreundlich bepflanzten Franz-Josef-Strauß-Platz führen, aber auch Orte besuchen, an denen die SPD in den nächsten Jahren tätig werden möchte wie den Helmplatz und den Königsplatz, die zu begrünten Stadtplätzen mit neuen Bäumen und hoher Aufenthaltsqualtät werden sollen.

Eine Anmeldung ist nicht nötig.

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